Ideen gesucht

Eine neue Situation für alle Familien: Fernunterricht, Home office und grosse Fragezeichen, wie man ausserhäusliches berufliches Engagement und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen soll. Wir suchen kreative Lösungen, spontane Ideen, humorvolle Interventionen aus eurem neuen Familienalltag. Wir freuen uns auf Zusendungen (2-3 Sätze), um die besten Ideen zu illustrieren und allen zur Verfügung zu stellen.

Bitte melden an: regiimmler@hotmail.com

Ideenküche on tour: Riethüsli St. Gallen

Nachdem die Ideenküche an der Jahreskonferenz für Geistliche Begleitung der Reformierten Kirche des Kantons St. Gallen an der GBS Riethüsli die riesige Eingangshalle zierte, wechselte sie die Strassenseite zur katholischen Kirche im Riethüsli.

Hier soll sie während der Fastenzeit zu gemeinsamen, konsumfreien Momenten anzuregen. Wie wärs mit einem Digitaldepot für handyfreie Stunden (Tipp Nr. 2), einer Lesebank (Idee Nr. 30) statt Fernsehsofa oder dem Verzicht auf Nespresso? Dafür gibt’s reichlich Spülschaum-Capucchino (Idee Nr. 56) oder ab und zu liebevoll gebrühten Filterkaffee (Idee Nr.65). 🙂

Stau-Nase

Im Handschuhfach unseres Autos liegen vier Clownnasen griffbereit. Wenn der Verkehr ins Stocken gerät, montieren wir unsere Stau-Nasen und winken frohgelaunt den Fahrzeuglenkern auf der Nebenspur. Im Nu greift Heiterkeit um sich. Auch Stau-Brillen haben sich bewährt.

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Schreiorchester

Wenn es laut und wild wird, dann veranstalten wir ein Schreiorchester. Alle Kleinen dürfen auf die Bühne: unser Küchentisch. Dann wird aus Leibeskräften geschrien. Im Chor natürlich, denn Oma (im Moment natürlich nicht Oma sondern Papa…) dirigiert dazu. Mit einer gekonnten Handbewegung signalisiert sie den Schluss des Stückes. Stille.

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Ideenküche on tour: Gossau

Seit heute Morgen ist die Ideenküche im Familienzentrum Bärehüsli in Gossau zu Gast. Etliche Räume haben kürzlich einen neuen Anstrich erhalten. Im frisch renovierten Stillzimmer gibt es nebst Muttermilch und Schoppen nun auch Inspirationen für den Alltag zu Hause. 🙂 Bereits im Eingangsbereich zeigt eine kleine Installation Ideen aus der Familienzeiten-Kartei.

 

Zahlensuche

Wir lieben es, Spielideen zu entwickeln. Hier unsere neuste Erfindung: Ein Teil der Familie notiert die Zahlen 1-30 auf einem Weg mit Kreide. Die Zahlen haben verschiedene Grössen und sind unterschiedlich gut versteckt.  Dazwischen sind die Zahlen immer wieder gut sichtbar, damit die Suchenden wissen, wo eine Zahl gesucht werden muss. Die Reihenfolge wird nämlich eingehalten. Der andere Teil der Familie macht sich danach auf Zahlensuche.

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Habe keine Lust

Ab und zu machen wir ein gemeinsames „Habe keine Lust“. Dann widmen wir uns alle für 20 Minuten einer Sache, auf die wir keine Lust haben, aber schon längst erledigen sollten: das Zimmer aufräumen, die Wäsche sortieren, den Stapel abtragen, die Englischwörter abfragen. Danach ist Zeit für etwas, das richtig Freude macht!

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Fisch-Gong

Vor unserem Haus haben wir einen Fischteich. Wenn die Fische ihr Futter bekommen, künden wir dies mit drei Schlägen auf dem mächtigen Gong an. Die Fische reagieren tatsächlich und tummeln sich im Nu dort, wo wir das Futter einstreuen. Ob sie uns hören oder fühlen oder wir einfach den Wohlklang dieses Rituals geniessen, sei dahingestellt. Sicher ist, wir fühlen uns in wunderbarer Weise verbunden mit unseren Fischen.

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