
Leere Überraschungseier sammeln, drei kleine Löcher in den Deckel stechen und je zwei mit dem gleichen Gewürz oder Lebensmittel füllen. Wer findet die Geruchs-Paare?

Ideen für konsumfreie Aktivitäten und Rituale

Leere Überraschungseier sammeln, drei kleine Löcher in den Deckel stechen und je zwei mit dem gleichen Gewürz oder Lebensmittel füllen. Wer findet die Geruchs-Paare?

In der Adventszeit treffen wir uns abwechslungsweise bei einem Familienmitglied zu Hause, und backen alle zusammen Guetzli. Jeder darf sein Wunschrezept angeben. Dazu läuft Weihnachtsmusik. So kommen viele verschiedene Guetzlisorten zusammen, von denen sich alle bedienen dürfen.
Morgens werden ein paar trockene Bohnen in der rechten Hosentasche mitgenommen. Bei jedem schönen Moment, den Du während des Tages erlebst, wanderte eine Bohne in die linke Hosentasche. Am Abend werden die Bohnen aus der linken Hosentasche hervorgenommen, und jeder erzählt von seinen schönen Momenten, die er während des Tages gesammelt hat.

Im Herbst sammeln wir im Stadtpark die Baumnüsse vom Boden. Falls sie noch in ihrer grünen Schalen sind, lassen wir sie trocknen und backen dann daraus eine feine Bündner Nusstorte. Beim Nussknacken helfen alle mit.

Können wir bei uns im Wohnblock etwas nicht mehr gebrauchen, es aber zu gut oder zu schön zum Entsorgen ist, stellen wir es auf das Tauschregal im Velokeller. Vielleicht kann man ja jemandem eine Freude bereiten! Spannend zu sehen, was Abnehmer findet, und was liegen bleibt.

Mit dem Kind zur Musik aus der eigenen Kindheit tanzen. Zu Schlieremer Chind und Ohrewürm tanzt es sich in der Küche am besten.

Den Weg von der Busstation nach Hause möglichst nur auf den Mauern gehen. Da machen auch noch die Teenager mit – und Papa sowieso.

Jeden Samstag hat meine Mutter Zopf gebacken. Den Teig hat sie jeweils in zwei Hälften geteilt und daraus einen Zopf für uns und einen für jemanden aus der Nachbarschaft gebacken. Durch diese kleine Geste haben sich wunderschöne Begegnungen ergeben.

Am letzten Tag des Jahres lassen wir dieses noch einmal Revue passieren. Wir notieren auf einem weissen Blatt, was im vergangenen Jahr schön und was schwierig war. Auf der Rückseite halten wir fest, was wir uns für das kommende Jahr wünschen. Aus dem Papier falten wir ein Schiff und lassen dieses im Wasser dem neuen Jahr entgegenschwimmen.

Wir sammeln kleine, beglückende Alltagsmomente und stellen sie zu einem Adventskalender zusammen. Jeden Abend darf jemand einen Stern von der Wand nehmen und den Glücksmoment am nächsten Tag umsetzen. Ein Schaumbad nehmen, der Erste am Briefkasten sein, den Batzen ins Einkaufswägeli stecken, im frisch bezogenen Bett schlafen… Wie viele Glücksmomente es doch gibt!