Einfarben-Menu

Wir waren eingeladen und wunderten uns über das komplett farblose Menu: Kartoffelstock mit Weisswurst und Blumenkohl. Alles weiss. Auf weissem Teller. Seither die Challenge: Ein ganzes Menu in der gleichen Farbe zu kochen. Grün ist einfach, rot schmackhaft, aber blau oder schwarz?! Schon das gemeinsame Einkaufen ist ein Erlebnis.

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Ferienverlängerung

Statt zu bedauern, dass die Ferien vorbei sind, verlängern wir sie punktuell in den Alltag. Nach der Arbeit/Schule/Hausaufgaben packen wir Picknick ein und verbringen den Abend unbeschwert an einem Ort, der nach Ferien riecht: Sonnencrème, Wassermelone und Pommes liegen in der Luft.

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Suppen-Z’Mittag

Am Freitag ist Suppentag. Drei Familien kochen im Turnus Suppe mit Brot. Aufwand und Erwartungen halten sich so im Rahmen. Wir alle freuen uns auf die gemeinsame Tafel mitten im Alltag. Über zehn Personen am Tisch, ein Festessen.

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Das rote Büchlein

In der Küche liegt das rote Büchlein griffbereit auf der Fensterbank. Es ist unsere Schatzkiste für Gelungenes, Erfreuliches und Beglückendes. Ein Satz genügt, um einen wertvollen Moment festzuhalten: Wenn M. bereits zum Frühstück Witze vorliest. Wenn A. sagt, es sei Medizin für ihre Augen, dem Vater beim Bodenwischen zuzusehen. Wenn E. an der Türe klingelt und mich zum Töggelimatch herausfordert.

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Bewegungs-Zvieri

Unsere Kinder sind keine Stillsitzer. Mit einem Zvieri im Rucksack hole ich sie nach der Schule ab. Beim Vita-Parcour im nahen Wald toben wir uns aus. Nach einer Stunde sind alle wieder fit für Hausaufgaben und weitere Pflichten. Die Pause an der frischen Luft tut uns allen gut.

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Beziehungsgesten

Beziehungen wollen gepflegt, gehegt und immer wieder erneuert werden. Mit Beziehungsgesten zum Beispiel. Mit kleinen Signalen im Alltag unterstreichen wir, wie wichtig wir einander sind: Jemanden spätabends bei Sturm und Regen an der Tramstation abholen. Liebes-Botschaften zwischen zwei Buchseiten, in der Manteltasche oder im Znüniböxli verstecken. Oder Jokerkarten verschenken, die in der Not gegen die Ämtlipflicht eingetauscht werden können.

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Treppenschlitteln

Wenn uns der Schnee im Stich lässt, schlitteln wir einfach auf der Treppe im Haus unserer Grosseltern. Grosis Yogamatte oder ein Stück Verpackungskarton verwandeln die Stufen in eine Rutschbahn mit besonderem Spassfaktor. Wunderbar holprig!

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Das Jahr aufräumen

Meist machen nicht alle ganz freiwillig mit. Zwischen den Jahren nehmen wir uns ein paar Stunden Zeit, um gemeinsam auszumisten. Vorher-nachher-Fotos fördern die Motivation. Am Schluss haben alle Freude an neu entdeckten Schätzen und dem Freiraum fürs neue Jahr.

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Nachrichten

Das Mitteilungsbedürfnis unserer Kinder ist gross. Manchmal setzen wir uns vor den Retro-Fernseher aus Karton, um mit voller Aufmerksamkeit den „Meldungen des Tages“ zu lauschen. Jeder bekommt seine Sendezeit. Wie gut tut es, wenn man einander ohne Unterbrechung zuhört.

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