
Nach dem Aufwachen am Morgen gibt es ein Glas Orangensaft. Dann schlüpfen wir zurück unter die warme Decke und lesen eine halbe Stunde. Beim Frühstück tauschen wir uns über den Verlauf unserer Geschichten aus.

Ideen für konsumfreie Aktivitäten und Rituale

Nach dem Aufwachen am Morgen gibt es ein Glas Orangensaft. Dann schlüpfen wir zurück unter die warme Decke und lesen eine halbe Stunde. Beim Frühstück tauschen wir uns über den Verlauf unserer Geschichten aus.

Nachdem das Sturmtief „Corona“ alle Stundenpläne und Termine weggefegt hat, entwerfen wir auf dem Heizkörper der Küche einen flexiblen Tagesplaner.

Eine neue Situation für alle Familien: Fernunterricht, Home office und grosse Fragezeichen, wie man ausserhäusliches berufliches Engagement und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen soll. Wir suchen kreative Lösungen, spontane Ideen, humorvolle Interventionen aus eurem neuen Familienalltag. Wir freuen uns auf Zusendungen (2-3 Sätze), um die besten Ideen zu illustrieren und allen zur Verfügung zu stellen.
Bitte melden an: regiimmler@hotmail.com

Im Handschuhfach unseres Autos liegen vier Clownnasen griffbereit. Wenn der Verkehr ins Stocken gerät, montieren wir unsere Stau-Nasen und winken frohgelaunt den Fahrzeuglenkern auf der Nebenspur. Im Nu greift Heiterkeit um sich. Auch Stau-Brillen haben sich bewährt.

Eine kleine Spielerei, dieses Erklär-Video. Alles andere als perfekt, da mit einer Gratis-App erstellt, aber macht trotzdem Spass. Zum Schauen auf den unten stehenden Link drücken.

Wenn es laut und wild wird, dann veranstalten wir ein Schreiorchester. Alle Kleinen dürfen auf die Bühne: unser Küchentisch. Dann wird aus Leibeskräften geschrien. Im Chor natürlich, denn Oma (im Moment natürlich nicht Oma sondern Papa…) dirigiert dazu. Mit einer gekonnten Handbewegung signalisiert sie den Schluss des Stückes. Stille.

Wir lieben es, Spielideen zu entwickeln. Hier unsere neuste Erfindung: Ein Teil der Familie notiert die Zahlen 1-30 auf einem Weg mit Kreide. Die Zahlen haben verschiedene Grössen und sind unterschiedlich gut versteckt. Dazwischen sind die Zahlen immer wieder gut sichtbar, damit die Suchenden wissen, wo eine Zahl gesucht werden muss. Die Reihenfolge wird nämlich eingehalten. Der andere Teil der Familie macht sich danach auf Zahlensuche.

Ab und zu machen wir ein gemeinsames „Habe keine Lust“. Dann widmen wir uns alle für 20 Minuten einer Sache, auf die wir keine Lust haben, aber schon längst erledigen sollten: das Zimmer aufräumen, die Wäsche sortieren, den Stapel abtragen, die Englischwörter abfragen. Danach ist Zeit für etwas, das richtig Freude macht!
Wir machen ganz dunkel in der Küche. Mit den Händen tasten wir nach Gläsern und Besteck. Oder wir essen einfach von Hand. Wenn man nichts sieht, schmeckt das Essen ganz besonders.
Vor unserem Haus haben wir einen Fischteich. Wenn die Fische ihr Futter bekommen, künden wir dies mit drei Schlägen auf dem mächtigen Gong an. Die Fische reagieren tatsächlich und tummeln sich im Nu dort, wo wir das Futter einstreuen. Ob sie uns hören oder fühlen oder wir einfach den Wohlklang dieses Rituals geniessen, sei dahingestellt. Sicher ist, wir fühlen uns in wunderbarer Weise verbunden mit unseren Fischen.