
Wenn uns der Schnee im Stich lässt, schlitteln wir einfach auf der Treppe im Haus unserer Grosseltern. Grosis Yogamatte oder ein Stück Verpackungskarton verwandeln die Stufen in eine Rutschbahn mit besonderem Spassfaktor. Wunderbar holprig!

Ideen für konsumfreie Aktivitäten und Rituale

Wenn uns der Schnee im Stich lässt, schlitteln wir einfach auf der Treppe im Haus unserer Grosseltern. Grosis Yogamatte oder ein Stück Verpackungskarton verwandeln die Stufen in eine Rutschbahn mit besonderem Spassfaktor. Wunderbar holprig!

In einem kurzen Beitrag berichtet Radio Life Channel über Familienzeiten: Winterideen und ein Jahresstart-Ritual.
https://radio.lifechannel.ch/leben/beziehungskiste/familie-kinder/ideen-fuer-den-alltag-mit-kindern/

Meist machen nicht alle ganz freiwillig mit. Zwischen den Jahren nehmen wir uns ein paar Stunden Zeit, um gemeinsam auszumisten. Vorher-nachher-Fotos fördern die Motivation. Am Schluss haben alle Freude an neu entdeckten Schätzen und dem Freiraum fürs neue Jahr.

Das Mitteilungsbedürfnis unserer Kinder ist gross. Manchmal setzen wir uns vor den Retro-Fernseher aus Karton, um mit voller Aufmerksamkeit den „Meldungen des Tages“ zu lauschen. Jeder bekommt seine Sendezeit. Wie gut tut es, wenn man einander ohne Unterbrechung zuhört.

Wenn es zu kalt wird für die Badi oder diese zu voll ist, dann unternehmen wir eine Bachwanderung. Das kleinste Rinnsal wird zum Abenteuer, wenn man sich vornimmt, ausschliesslich im Bachbett zu wandern. Trockene Füsse sind tabu, alte Turnschuhe von Vorteil.

Das Kind liegt bäuchlings auf dem Bett. Auf seinem Rücken wird in Form einer Erzähl-Massage eine Pizza gebacken: Teig kneten und auswallen, Zutaten schnetzeln, die Pizza belegen, backen und aufschneiden. Ein wohliges Ritual für kleine Feinschmecker zur Siesta oder vor dem Schlafen gehen.

Wichtige Gespräche führen wir auf Autofahrten. Jeder sitzt auf seinem Platz, keiner läuft davon, die Zeit ist begrenzt. Und wir schauen alle in die gleiche Richtung. Wenn Mama steuert und Papa moderiert, kommen wir schnell ans Ziel – im wörtlichen und übertragenen Sinne.

Jede/r beginnt eine Zeichnung. Auf Kommando der jüngsten Person wandern die Blätter weiter. Ohne nachzufragen, was das Gezeichnete darstellen soll, ergänzt die nächste Person das Gemälde. Im Karussell entstehen kunterbunte Kunstwerke für unsere Galerie am Kühlschrank.
Wer liegt schon gerne krank und alleine im Bett? Wir haben eine kleine Matratze, die auf einer Vliesdecke liegt und so überallhin gezogen werden kann, samt Patient*in natürlich. Mal zu Papa in die Küche, mal zur Katze ins Wohnzimmer, mal zu Mama ins Büro. Ein behagliches, mobiles Bettchen, das wir „Krankenwagen“ nennen.

Im Gebüsch vor unserem Hause ist momentan exakt zur Aufstehzeit einiges los. Wenn ich die Kinder wecke, öffne ich das Fenster und setze mich für einen kurzen Moment ans Bett. Wir lauschen dem lustigen Konzert der Vögel. Einer piepst wie ein Wecker.