Ideenküche on tour: Vögele Kultur Zentrum Pfäffikon

Nichts prägt uns so sehr wie die Familie. Mit ihr verbinden wir Liebe, Unterstützung, Vertrauen – aber auch Schmerz, Enttäuschung und Anstrengung. Dabei ist die Definition von Familie heute längst nicht mehr eindeutig: Neben der bürgerlichen Kleinfamilie etabliert sich eine grosse Vielfalt an Formen des Zusammenlebens.

Die Ausstellung „Doing family“ im Kultur Zentrum Pfäffikon ( bis 19. März 2023) beleuchtet die Einflüsse und Herausforderungen, die das Familienleben prägen. Gezeigt werden szenische Hörspiel-Installationen, Beiträge der Wissenschaft, Werke der Gegenwartskunst, Exponate der Populärkultur und Familienprojekte wie „Familienzeiten“.

Steine der Dankbarkeit

Auf flache Steine notieren wir, wofür wir dankbar sind. Die Steine legen wir an unseren geheimen Ort. Lange waren sie auf einem Träger unter unserem Lieblingssteg am See. Den neuen Ort verraten wir natürlich nicht.

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Einschlaf-Ritual

Unser Bettzeitritual beinhaltet nebst Puppen-ins Bett-bringen auch Einschlaf-Affirmationen: Eng eingekuschelt flüstere ich unserer Tochter zu, wie sehr wir sie lieben, wie dankbar wir sind, dass sie bei uns ist und wie mutig / liebevoll / neugierig sie ist. Bald schlummert sie selig ein und spielt das Ritual mittlerweile mit Puppen und auch mit uns Eltern nach. 

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Kickboard-Tour

Das mit dem Wandern ist bei uns so eine Sache. Rollen statt gehen ist die Lösung. Am Sonntag in der Fussgängerzone der Innenstadt, auf der geteerten Schlittelstrasse in den Voralpen oder auf einer Skatingroute von schweizmobil.ch. Route Nr. 3 führt von Romanshorn nach Neuchâtel – das wäre ein verrücktes Ferienprojekt!  

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Einfarben-Menu

Wir waren eingeladen und wunderten uns über das komplett farblose Menu: Kartoffelstock mit Weisswurst und Blumenkohl. Alles weiss. Auf weissem Teller. Seither die Challenge: Ein ganzes Menu in der gleichen Farbe zu kochen. Grün ist einfach, rot schmackhaft, aber blau oder schwarz?! Schon das gemeinsame Einkaufen ist ein Erlebnis.

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Ferienverlängerung

Statt zu bedauern, dass die Ferien vorbei sind, verlängern wir sie punktuell in den Alltag. Nach der Arbeit/Schule/Hausaufgaben packen wir Picknick ein und verbringen den Abend unbeschwert an einem Ort, der nach Ferien riecht: Sonnencrème, Wassermelone und Pommes liegen in der Luft.

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Suppen-Z’Mittag

Am Freitag ist Suppentag. Drei Familien kochen im Turnus Suppe mit Brot. Aufwand und Erwartungen halten sich so im Rahmen. Wir alle freuen uns auf die gemeinsame Tafel mitten im Alltag. Über zehn Personen am Tisch, ein Festessen.

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Das rote Büchlein

In der Küche liegt das rote Büchlein griffbereit auf der Fensterbank. Es ist unsere Schatzkiste für Gelungenes, Erfreuliches und Beglückendes. Ein Satz genügt, um einen wertvollen Moment festzuhalten: Wenn M. bereits zum Frühstück Witze vorliest. Wenn A. sagt, es sei Medizin für ihre Augen, dem Vater beim Bodenwischen zuzusehen. Wenn E. an der Türe klingelt und mich zum Töggelimatch herausfordert.

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Bewegungs-Zvieri

Unsere Kinder sind keine Stillsitzer. Mit einem Zvieri im Rucksack hole ich sie nach der Schule ab. Beim Vita-Parcour im nahen Wald toben wir uns aus. Nach einer Stunde sind alle wieder fit für Hausaufgaben und weitere Pflichten. Die Pause an der frischen Luft tut uns allen gut.

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Beziehungsgesten

Beziehungen wollen gepflegt, gehegt und immer wieder erneuert werden. Mit Beziehungsgesten zum Beispiel. Mit kleinen Signalen im Alltag unterstreichen wir, wie wichtig wir einander sind: Jemanden spätabends bei Sturm und Regen an der Tramstation abholen. Liebes-Botschaften zwischen zwei Buchseiten, in der Manteltasche oder im Znüniböxli verstecken. Oder Jokerkarten verschenken, die in der Not gegen die Ämtlipflicht eingetauscht werden können.

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