
Für wichtige Entscheidungen und Wendepunkte treffen wir uns auf einem Berggipfel zum Austausch und Essen. Der Weitblick tut allen gut.

Ideen für konsumfreie Aktivitäten und Rituale

Für wichtige Entscheidungen und Wendepunkte treffen wir uns auf einem Berggipfel zum Austausch und Essen. Der Weitblick tut allen gut.

Hin und wieder wünschen sich Kinder die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Elternteils. Deshalb pflegen wir in unregelmässigen Abständen die Tradition eines Tandem-Tages. Zu zweit wandern, radeln, kochen, spielen oder plaudern wir uns durch den Tag.

Ob wir in den Bergen wandern oder am See spazieren, uns entgeht kein Herzlistein. Alle Fundstücke kommen in die Ausstellung vor unserer Haustüre.

Wenn jemand Trost, Aufmunterung oder Nähe braucht, kann er einen „Familien-Kuschler“ im grossen Bett einberufen.

Am Sonntag lassen wir Nespresso manchmal links liegen und machen den Kaffee von Hand: Mahlen, Aufbrühen, Milchschäumen, Verzieren. Wir spielen mehrhändig Kaffeemaschine.

Zum Silvester schreiben wir unsere Wünsche fürs nächste Jahr auf kleine Zettel, binden sie an einen Heissluft- Ballon und schicken diesen kurz vor Mitternacht dem neuen Jahr entgegen.

In den Skiferien schauen wir in der Hotelküche zu, wie Rührei fachmännisch zubereitet wird. Seither gehört hausgemachtes Rührei zum samstäglichen Familien-Brunch, zubereitet von den Kindern.

Am Kindertag tauschen wir die Rollen. Die Kinder planen und organisieren das Tagesprogramm, kochen selber, meist mit einem Apéro vor dem Essen. Oft machen wir eine Schnitzeljagd.
Zum Jahresende spielen wir uns Szenen des vergangenen Jahres pantomimisch vor. Ein Ratespiel, bei dem wir Tränen lachen. Über die Ereignisse oder unser Unvermögen, etwas ohne Sprache darzustellen.

Am Feuer lässt es sich besonders gut reden. Bei einer Tasse Tee führe ich unsere Tochter in die Besonderheiten des weiblichen Körpers und die Entstehung des Lebens ein. Ein inniger, magischer Moment.